Chromatische AberrationAlle OKULIX-Berechnungen erfolgen normalerweise monochromatisch bei 540µm. Der Einfluß der chromatischen Aberration auf den subjektiven Seheindruck läßt sich aber durch Anwählen eines weißen Spektrums (Sonne oder Glüh-Birne) veranschaulichen. Da der Effekt relativ gering ist, sollte das Sehzeichen vorher möglichst scharf sein, beispielsweise wie im vorangegangenen Kapitel beschrieben. Außerdem kann man sich zur besseren Objektivierung den Kontrast des Sehzeichens zusätzlich berechnen lassen. Da der wirkliche Seheindruck auch von der spektralen Empfindlichkeit der Netzhaut abhängt, kann hierfür auch zwischen den Alternativen photopisch und skotopisch gewählt werden. Alternativ kann auch die Empfindlichkeit von handels üblichen CCD-Kameras gewählt werden, die deutlich empfindlicher im roten Spektralbereich sind. Durch Auswahl von zusätzlichen Vorsatzgläsern im 0.1-Dioptrienbereich kann man die durch die chromatische Aberration bewirkte Fokusverschiebung objektivieren. |