Subjektive RefraktionsbestimmungFür die bisherigen Beispiele wurde eine ideale sphärische Hornhaut mit Radius 7.8mm angenommen. Die Daten einer realen, d.h. topographisch gemessenen Hornhaut befinden sich in der mitgelieferten Datei DEMO.DAT, die bei der Installation automatisch in das Verzeichnis von OKULIX kopiert wird. Um diese hineinzuladen, ist entweder vom Startmenue oder vom Netzhautbild auf Cornea zu klicken. Hat man eine OKULIX-Version mit zusätzlichem Hornhautmodul (Beispiele hierzu s. weiter unten), so erscheinen dann dessen weitere Verzweigungen. In diesem Fall ist auf Cornea-Dateien zu klicken. Das folgende Fenster stellt die Auswahl der topographischen Dateien dar, die bisher nur die DEMO-Datei enthält. Bei einer OKULIX-Version ohne Hornhautmodul erscheint dieses Fenster sofort nach Cornea. Mit ok stellt man die (bis jetzt einzige) Datei dar. Die Falschfarbendarstellung zeigt den Krümmungsradius als Funktion des Ortes. Angegeben sind der mittlere zentrale Radius (7.972mm), die zentralen Radien im flachsten und steilsten Meridian und die zugehörigen Winkel (8.06mm/12° und 7.88mm/102° ), die numerische Exzentrizität e ≈ 0.450 und der Dezentrierungsparameter d = 0.021mm. Die Extraktion dieser Parameter aus den Daten ist in 6 beschrieben. Mit einem weiteren OK wählt man die Datei für die weiteren Rechnungen aus. Wenn das Hornhautmodul installiert ist, ist anschließend auf STOP zu klicken, um das Hornhautmodul zu verlassen. Im Netzhautbild wird oben rechts blau durch "Cornea aktiv" angezeigt, daß eine Topographie geladen ist, und die Hornhaut nicht nur durch ihre globalen Parameter idealisierend dargestellt wird. Der Landoltring ist nun recht unscharf. Entsprechend den Regeln der subjektiven Refraktionsbestimmung für ein nicht akkommodierendes Auge finded man durch Variation der Sphäre das beste spärische Glas mit +0.5. Man kann nun unter Beibehaltung des sphärischen äquivalentes von +0.5 Zylinder im Sinn eines Kreuzzylinders vorsetzen und die Zylinderachse und -Stärke abgleichen. Die Achse des Minuszylinders muß natürlich mit der des flachsten Meridians (12°, s. oben) zusammenfallen. Der beste Seheindruck ergibt sich für letztlich für (+1.25/-1.0/12°). Dieses Glas kann auch einfach durch Aktivierung von bestes Korrekturglas ermittelt werden. |