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Hornhautkontur

Anstelle der manuellen Eingabe können die Hornhautradien für die IOL Berechnung auch aus einer zweidimensionalen Hornhauttopographie entnommen werden. OKULIX berechnet diese Werte aus den Rohdaten durch Anpassung einer mehrdimensionalen Funktion, die letztlich den steilsten und flachsten Radius sowie die best angepaßte numerische Exzentrizität der betreffenden Hornhaut ausgibt 6. Zu beachten ist, daß für die Simulationsbilder von OKULIX anschließend die echte Hornhautkontur verwendet wird (d.h. nicht die angepaßte Näherungsfunktion). Dieser Modus wird solange beibehalten, bis er in der Verzweigung CORNEA durch Aktivieren des Feldes CANCEL wieder abgeschaltet worden ist.
Bisher werden Topographien durch folgende Geräte unterstützt:

  1. Technomed C-Scan
  2. Oculus Keratograph / Easygraph
  3. Tomey TMS2, TMS3, TMS4
  4. Zeiss/Humphrey Atlas
  5. Keratron Scout
  6. Eye-Top CSO

Weitere Geräteadaptationen sind in Vorbereitung. Die betreffenden Dateien müssen, um von OKULIX erkannt zu werden, in das gleiche Verzeichnis kopiert werden, in dem OKULIX installiert ist. Bei Technomed sind die Dateien im ASCII-Format I zu verwenden. Bei Oculus sollten die Dateien CORNEA.OD für das rechte bzw. CORNEA.OS für das linke Auge besser z.B. in NAME.OD oder NAME.OS umbenannt werden, wobei NAME der oder ein Teil des Patientennamens ist, da das Oculus-Gerät den Patientennamen nicht mit in die Datei hineinschreibt. Bei Tomey sind die drei Dateien RADxxx.DAT, DIOxxx.DAT und XREFxxx.DAT zu verwenden, wobei xxx eine fortlaufend vom Gerät erzeugte Kennung ist. OKULIX erzeugt eine Datei mit Namen TOMxxx.CMP aus dieses drei Dateien. Auch beim Zeiss/Humphrey Atlas sollte der vom Gerät erzeugte Dateiname in einen Namen umgeändert werden, der den Patientennamen erkennen läßt, da auch die von diesem Gerät erzeugten Dateinamen den Patientennamen nicht enthalten.

TMS-Workstation (alte Version)

OKULIX kann auch in einem Tomey-TMS-Topographiesystem installiert werden. Bei der Anforderung von topographischen Dateien wird dann jedesmal abgefragt, ob eine neue Topographie gemessen werden soll, oder ob gespeicherte Daten verwendet werden sollen. Im Fall einer neuen Topographie wird automatisch die TMS-Software gestartet. Nach Abschluß der Messung ist die Datei mit den neuen Meßdaten in der Liste der Dateien bereits markiert, so daß sie mit OK direkt ausgewählt werden kann.

TMS4-Workstation (neue Version)

Ab Sommer 2006 unterstützt die Software des Tomey-TMS4-Topographen den direkten Aufruf von und Datentransfer zu OKULIX. Beim Aufruf wird die aktuelle Topographie an OKULIX übergeben, und die von OKULIX daraus extrahierten Daten werden sofort für die IOL-Berechnung verwendet. In OKULIX werden bis zu vier IOL-Modelle gleichzeitig berechnet und dargestellt. Beim Start muß der Anwender diese IOL aus der Liste aller IOL auswählen. Diese Auswahl kann später jederzeit wieder geändert werden. Die aktuelle Topographie kann zusätzlich innerhalb von OKULIX gespeichert werden.

Während der von der TMS-Software initiierten OKULIX Berechnungen darf die TMS-Software nicht ein zweites Mal aufgerufen werden, weil dadurch die Daten verschiedener Augen vermischt werden könnten.